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Freitag
04.10.2019

Kino

Fanny Bräunings «Immer und Ewig» gewinnt in der Kategorie «bester langer Dokumentarfilm».

Die Zürcher Filmstiftung hat am Donnerstag erstmals den Zürcher Filmpreis in drei Kategorien vergeben: Die mit 10'000 Franken dotierte Auszeichnung für den besten Kurzfilm ging an «Summerloch» von Moris Freiburghaus.

«Immer und Ewig» von Fanny Bräuning wurde als bester langer Dokumentarfilm geehrt. Und «Le vent tourne» von Bettina Oberli gewann in der Kategorie «bester langer Spielfilm». Der Lohn für die beiden Filmemacherinnen ist ein Preisgeld von jeweils 25'000 Franken.

Regierungsrätin Jacqueline Fehr überreichte die Preise am Donnerstagabend anlässlich der Zürcher Filmsoiree, einer gemeinsamen Feier der Zürcher Filmstiftung und des Zurich Film Festival. In diesem Jahr wurde der Zürcher Filmpreis zum ersten Mal von der Zürcher Filmstiftung vergeben, nachdem dies zuvor jeweils die Stadt Zürich getan hatte.

Eine Fachjury mit drei Personen pro Preiskategorie hatte im Vorfeld neun Werke nominiert. Daraus wählte das Publikum des Zurich Film Festival schliesslich die Gewinner in den drei Kategorien. Ausschlaggebend waren die Bewertungen von 535 Zuschauerinnen und Zuschauern, die in öffentlichen Vorführungen im Kino Riffraff ihre Stimme abgegeben hatten.

Zusätzlich zu den Filmpreisen wurde dieses Jahr zum zweiten Mal der Wettbewerb «Fast Track» durchgeführt. Damit fördert die Zürcher Filmstiftung audiovisuelle Werke, die «technisch innovativ sind oder einen besonderen künstlerischen Anspruch haben».

Von den 13 eingereichten Projekten hat das Jury-Duo mit Lara Stoll und Cyrill Oberholzer drei ausgewählt, die sie «zur Herstellung empfiehlt»: Sofern die restliche Finanzierung zustande kommt, übernimmt die Filmstiftung 80 Prozent der Kosten.

Dem Projekt «Filme befreien den Kopf» unter der künstlerischen Leitung von Valentin Merz und Maxi Schmitz wurden 168'000 Franken zugesichert. Mit 320'000 Franken darf Lorenz Suter für das Projekt «Hundsjahre» rechnen.

Und für das Projekt «Skies» von den Künstlerinnen Rebekka Friedli und Nathalie Kamber wurden 156'000 Franken versprochen - immer unter der Voraussetzung, dass die verbleibenden 20 Prozent der Finanzierung gesichert sind.