Content:

Montag
22.02.2021

Digital

Wieso muss man wissen, wie man Hewlett-Packard richtig schreibt, wenn man selber Apple gründen will: Steve Jobs in seiner Garage...

Er war süsse 18 und offenbar kein Musterschüler. Das offenbart jetzt wieder ein Bewerbungsschreiben von Steve Jobs, mit welchen der Apple-Gründer 1973 seinen Einstieg in die Berufswelt suchen wollte.

Das Fetzchen Papier wird aktuell erneut zur Versteigerung angeboten. Bereits 2018 hat das historische Dokument für 175'000 Dollar die Hand gewechselt.

Wer das Schreiben erwirbt und vielleicht als Hintergrund bei zukünftigen Zoom-Meetings geschickt ins Bild zu rücken weiss, kann dabei die Botschaft aussenden: Auch aus mir kann vielleicht noch etwas werden.

Immerhin hat das Genie Steve Jobs mit iPod, iPhone und anderen Apple-Produkten Milliarden gemacht. Dabei konnte er auf seiner Bewerbung nicht einmal den Firmennamen Hewlett-Packard richtig schreiben. Jobs kritzelte «Hewitt-Packard» auf seine Bewerbung. Seinen eigenen Namen «Jobs» schrieb er mit einem kleinen «j».

Eine Telefonnummer wusste er keine anzugeben. Aber vielleicht war ja das bereits sein Treiber für die spätere Erfindung des iPhone.

Als Adresse gab der Teenager jene eines Colleges in Portland, Oregon, an. Hier hatte sich Jobs nach seinem Highschool-Abschluss 1972 inskribiert, die Ausbildung nach nur einem Semester jedoch wieder abgebrochen.

Die Frage nach einem «Zugang zu einem Transportmittel» beantwortete er mit: «Möglich, aber nicht wahrscheinlich». Dafür waren seine Interessen und Fähigkeiten schon ziemlich klar: Computer, Technik, Design und bereits damals «digital», notierte Jobs im Formular.

Nur drei Jahre nach dieser Bewerbung gründete er 1976 in einer Garage zusammen mit Steve Wozniak und Ronaly Wayne die Firma Apple Computer.

Die Online-Auktion läuft bei Charterfields in Manchester noch bis zum 24. März.