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Samstag
01.08.2020

Medien / Publizistik

CVP-Nationalrat Martin Candinas ist unter anderem Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen und lobbyiert in Bern für die SRG... (Bild © Martin Candinas)

Der Bündner Nationalrat Martin Candinas ist von den Aktionären in den Verwaltungsrat der Kilchenmann AG gewählt worden. Zudem erweitert die Kommunikations- und Medientechnikfirma die Geschäftsleitung mit dem bisherigen Swisscom-Manager Marcel Kunz, der als Chief Digital Officer (CDO) engagiert wird.

Angesichts des Technologiewandels und der Digitalisierung wolle man die Führungsstruktur «verstärken und verjüngen», begründete die Kilchenmann AG in einer Mitteilung den Ausbau ihrer operativen und strategischen Leitung.

Martin Candinas sitzt seit 2011 im Nationalrat für den Kanton Graubünden und ist Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz. Er ist unter anderem Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N).

Bereits auf Anfang April 2020 hatte Mathias Brand die Nachfolge als CEO von Ulrich Jost übernommen. Jost hatte die Kilchenmann AG zuvor 20 Jahre lang geführt und das KMU nach einem Management-Buy-out weiterentwickelt.

Jost werde das neue Führungsteam um Mathias Brand als Verwaltungsrat gemeinsam mit Peter Stähli und dem langjährigen Verwaltungsratspräsidenten Raphaël Häring «weiterhin aktiv unterstützen», schreibt die Firma.

Mathias Brand, zuvor GL-Mitglied der Cablex AG, will das Unternehmen als CEO und VR-Mitglied «noch stärker auf die digitale Transformation ausrichten». Daher werde als Ergänzung zum Chief Operating Officer Adriano Beti, der ebenfalls im April von der Datenmanagement-Firma Leoni zu Kilchenmann gewechselt war, die operative Führung zusätzlich mit Marcel Kunz verstärkt.

Kunz, der bisher als Head of Cloud, Workplace & Datacenter Solutions Central bei der Swisscom unter Vertrag stand, wird bei Kilchenmann als Chief Digital Officer engagiert.

Marcel Kunz ist für die Entwicklung neuer digitaler Services, Produkte und Geschäftsmodelle verantwortlich, aber auch für «die Digitalisierung des heutigen Geschäftsmodells».