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Donnerstag
15.10.2020

Digital

«Wir sehen was, was du nicht siehst»...

Cookies sollen abgeschafft werden. Ein echtes Dilemma für die Marketing-Branche, denn eine wirkliche Alternative gibt es bisher nicht. Eine Lösung will nun das Schweizer Start-Up Uhoo liefern. Es setzt auf Big Data und künstliche Intelligenz und verwendet ausschliesslich öffentlich zugängliche Daten.

Ganz ohne den Einsatz von Cookies können so Daten noch genauer als zuvor und anonymisiert ausgewertet werden, schreibt das Unternehmen.

«Die Schweiz braucht eine Lösung, die auf hiesigen Daten beruht. Ansonsten wird die Schweizer Werbewelt die nächsten Jahre Schwierigkeiten haben, akkurat und effizient Werbekampagnen zu distributionieren», meint Christoph Maag, Head of Sales von Uhoo, in der Mitteilung.

Dank eines virtuellen Netzes über die gesamte Schweiz will Uhoo haargenau ermitteln, wer wo wohnt und arbeitet, was in einer Gemeinde gewählt wird und wie viele Supermärkte, die zum Beispiel Sportschuhe verkaufen, sich dort befinden.

Diese Uhoo-Daten werden in einem Verfahren entwickelt, welches in der Zusammenarbeit mit dem HSG-Spinoff Novalytica entwickelt wurde. Unter dem Motto:«Wir sehen was, was du nicht siehst», liefert Uhoo ein benutzerfreundliches, leicht zugängliches Daten-Tool, welches dank GPS-Targeting zielgenau Aussagen über Standort und Präferenzen einer Region machen kann.

Der Datenschutz sei dabei gewährleistet, denn alle Inputs werden von einer künstlichen Intelligenz anonymisiert ausgewertet.