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Mittwoch
20.10.2021

Kino

Shayamalan fokussiert sich in seinem Schaffen meist auf Thriller, die mit Genrekonventionen spielen (Foto: via Berlinale - Bryan Bedder/Getty images for Universal Pictures)

Der US-amerikanische Drehbuchautor, Regisseur und Produzent M. Night Shyamalan wird neuer Präsident der internationalen Jury der 72. Internationalen Filmfestspiele Berlins.

«Bis heute gehört M. Night Shyamalan zu den renommiertesten Namen der Filmbranche», schreibt die Berlinale am Dienstag zum neuen Jurypräsidenten. Seinen Durchbruch hatte er als Regisseur 1999 mit dem Psychothriller «The Sixth Sense», der im Jahr 2000 sechs Oscar-Nominierungen erhielt.

Nach «The Sixth Sense» erzielte Shyamalan mit «Unbreakable» (2000), «Signs» (2002) und «The Village» (2004) eine Reihe von weiteren Kino-Erfolgen. Sein Horrorfilm «The Visit» wurde 2015 als erfolgreichster Film des Jahres gefeiert.

Shayamalan fokussiert sich in seinem Schaffen meist auf Thriller, die oft mit Genrekonventionen spielen. Zudem würden sich übernatürliche Elemente oft mit philosophischen Betrachtungen unserer Existenz verbinden, wie die Berlinale weiter schreibt.

«Die Einladung, Teil der Berlinale zu sein, bedeutet mir sehr viel. Für einen Filmemacher ist das eine besondere Auszeichnung. Die Gelegenheit zu erhalten, die besten Talente der Welt zu unterstützen und zu feiern, ist ein Geschenk, das ich sehr gerne annehme», wird Shyamalan in der Mitteilung zitiert.

Diesen Sommer startete sein jüngster Kinofilm, «Old», der auf der Graphic Novel «Sandcastle» basiert. Momentan arbeitet M. Night Shyamalan an seinem nächsten Film. Er heisst «Knock at the Cabin» und wird im Februar 2023 in die Kinos kommen wird.