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Donnerstag
16.04.2020

IT / Telekom / Druck

Apple-Daten aus 63 Ländern und Regionen

Der US-Technologiekonzern Apple hat Mobilitätstrends aus seinem Kartendienst veröffentlicht. Das soll Anhaltspunkte liefern, inwieweit die Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus befolgt werden.

Die am Dienstag veröffentlichten Daten von Apple basieren auf der Anzahl Anfragen nach Wegbeschreibungen im eigenen Kartendienst Apple Maps, schrieb der iPhone-Konzern in einer Mitteilung. Die gesammelten Daten werden mit zusätzlichen Kennungen geknüpft, damit kein Rückschluss auf einzelne Nutzerinnen und Nutzer möglich ist.

Auf einer neuen Webseite zeigt Apple die Mobilitätstrends für grössere Städte und 63 Länder und Regionen an. Dargestellt wird die Veränderung seit dem 13. Januar 2020.

Für Zürich wird beispielsweise ein Rückgang um über 30 Prozent im Fuss- und Autoverkehr aufgezeigt. Im öffentlichen Verkehr sind es sogar 67 Prozent. Ähnlich sehen die Daten für die gesamte Schweiz aus.

Doch verglichen mit anderen Städten und Länder sind die Schweizerinnen und Schweizer gemäss Apple-Daten öfter unterwegs. So ging die Mobilität in Madrid oder in Paris um bis zu 90 Prozent zurück, in Rom um bis zu 95 Prozent. Im krassen Gegensatz dazu ist Schweden, das auf freiwillige Massnahmen setzt und im Fussverkehr lediglich einen momentanen Rückgang um fünf Prozent verzeichnet.