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Dienstag
07.07.2020

Marketing / PR

Wegen der Corona-Pandemie empfiehlt es sich, Ferien im Heimatland zu machen.

Die Engländer haben es vor einem Jahrhundert vorgemacht: Sie genossen die Sommerfrische im mondänen St. Moritz. Aber nicht nur dort sind Sportarten wie Bergsteigen und Cricket als Freizeitspass bekannt und populär geworden. Es folgten Golf und Reiten.

Im Verlauf des frühen 20. Jahrhunderts gelangten dann auch traditionelle und für alle erschwingliche Aktivitäten wie Turnen, Baden, Velofahren oder Wandern in den Popularitätssog.

Damals inszenierten Künstler den aktiven Urlaub auf ihren Plakatsujets: Die Tourismuswerbung war geboren. Einige der Sport-Sujets sind nun in der Sonderausstellung «Sommersport im Plakat» im eMuseum der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG) unter www.apgsga.ch/emuseum abrufbar.

Mit der virtuellen Ausstellung lebe der Charme von Vintage-Sujets wieder auf, schreibt die APG über das eMuseum. Zur Zeit stimuliere aber auch die Tourismusbranche den Wunsch vieler Gäste nach erlebnisreichen Sommerferien mit «Out of Home»-Kampagnen. Deshalb könne ein bisschen Nostalgie nicht schaden.

Ein Teil der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung Zürich ist auch öffentlich über den Onlinekatalog recherchierbar: www.emuseum.ch