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Freitag
30.07.2021

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Wie die Zukunft für die APG aussieht, hängt erneut stark von der Entwicklung der Pandemie ab... (© Bild: APG)

Erneut ungünstige Zahlen bei der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG): Der Halbjahresbericht des Aussenwerbekonzerns zeigt, dass die Umsatz- und Ertragsentwicklung des letzten halben Jahres wieder stark unter der Pandemie gelitten hat. 

Der Werbeertrag lag für die Periode Januar bis Ende Juni bei insgesamt 106 Millionen Franken. Damit weist das Unternehmen einen Rückgang der Werbeeinnahmen von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. 

Grund dafür sei die eingeschränkte Mobilität während dieser schwierigen Zeit - «insbesondere im öffentlichen Verkehr», wie die APG am Donnerstag schreibt. Denn das Geschäftsmodell basiert auf möglichst vielen Kontakten, die die Werbeträger bei der Bevölkerung erreichen. 

«Hinzu kamen weitgehende Einschränkungen für gewisse Wirtschaftssektoren, was wiederum dazu führte, dass deren Werbeinvestitionen deutlich gekürzt wurden», schreibt die Firma mit Sitz weiter. 

Der gesamte Betriebsertrag ging um 2,9 Prozent zurück. Dieser liegt nun bei 107 Millionen Franken. Der Free Cash Flow beträgt minus 14 Millionen Franken. Für die genannte Betriebsperiode resultieren ausserdem ein Ebit von 1,3 Millionen Franken (2020: minus 5,1 Millionen Franken) und einen Ebitda von 6,4 Millionen Franken (2020: minus 0,2 Millionen Franken).

Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen seien Massnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung umgesetzt worden. Beispielsweise hat die APG den Personalaufwand durch Kurzarbeitsentschädigung und verzögerte Neuanstellungen um 7 Prozent gesenkt. 

Die langfristigen Perspektiven für die Zukunft würden nun stark von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängen. Mit digitalen Wachstumsprojekten und einem Ausbau des Leistungsportfolios versucht der Werbekonzern dennoch aktiv und optimistisch zu bleiben. 

Bereits im letzten Jahr hat die Aussenwerbefirma historische Umsatzeinbussen verzeichnen müssen. Damals sanken die Werbeerträge um 24,1 Prozent, wie der Klein Report berichtete.