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Freitag
31.01.2020

Medien / Publizistik

Annette Ringier engagierte sich für soziale, ökologische und kulturelle Projekte (©Blick.ch)

Ringier-Miteigentümerin Annette Ringier ist 76 Jahre alt geworden. Die Schwester von Verleger Michael Ringier und Evelyn Lingg-Ringier ist «nach kurzer Krankheit» verstorben, wie der Ringier-Titel «Blick» am Donnerstagmorgen berichtete.

Annette Ringier engagierte sich zeitlebens für gemeinnützige Zwecke. Über die «Annette Ringier Stiftung» unterstützte sie soziale, ökologische und kulturelle Projekte sowie Hilfswerke im In- und Ausland.

Auch die Ausbildung von Journalisten in der Schweiz wurde über ihre Einrichtung gefördert. Die «Annette Ringier Stiftung» fungierte zudem als eine Art Auffangbecken für Arbeitnehmer und ehemalige Mitarbeitende von Ringier.

In den 1970er- und 1980er-Jahren war Annette Ringier journalistisch tätig. Der Ringier-Verlag gab die nach ihr benannte Frauenzeitschrift «Annette» heraus, die nach zwei Jahren wieder vom Markt verschwand. In dieser Zeit schrieb Annette Ringier auch für die «Schweizer Illustrierte».

Vor dieser Zeit war Annette Ringier auch als Schauspielerin unter dem Künstlernamen «Ringa Zof» aktiv, was eine Anlehnung an Zofingen im Aargau ist, wo die Verleger-Familie Ringier tief verankert ist.

Der Klein Report kondoliert der Familie Ringier von Herzen.