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Donnerstag
8.11.2018

IT / Telekom / Druck

Die Sieger des Master of Swiss Apps 2018

Die Migros gewinnt mit ihrer Social Shopping Plattform «Amigos» den Master of Swiss Apps Award. Die App, die von der Zürcher Designagentur Dreipol umgesetzt wurde, machte unter den insgesamt 164 Einreichungen das Rennen.

Damit wählten die Jury, die Leser des «Netztickers» und die 285 Gäste der Preisverleihung vom Mittwochabend im Aura beim Zürcher Paradeplatz «Amigos» zum insgesamt «besten und überzeugendsten Projekt» unter den Anwärtern.

Die Migros-App ist eine innovative Abwandlung eines klassischen Lieferdienstes: Die Zulieferung von Produkten, die jemand bei www.amigos.ch bestellt, übernehmen nicht etwa Lieferanten der Migros, sondern die Nutzer der «Amigos»-App selber.

Wer sich als «Bringer» anmeldet, kauft für andere Leute in der Migros ein und bringt die Einkäufe zu ihnen nach Hause. Damit bessert er sein eigenes Konto auf: Für die Lieferung einer Tasche gibt es 7.90 Franken, für jede weitere Tasche weitere 2 Franken.

Neben dem Master of Swiss Apps wurden am Mittwochabend 19 Bronze-, 19 Silber- und 9 Gold-Gewinner in insgesamt 9 Kategorien gekürt. Die Migros und Dreipol holten mit «Amigos» Gold in den Kategorien «Functionality» und «Innovation».

Ebenfalls Gold gab es für Coop und die Bitforge AG für «Fooby» in der Kategorie «Campaigns». Im Bereich «Mixed, Augmented & Virtual Reality» triumphierte das Projekt «PlasmiX» der CSL Behring AG, umgesetzt von der Afca AG aus Zollikofen. Für die Blindflug Studios AG resultierte Gold in der Kategorie «Games» für «(re)format Z».

Urban Connect angelte sich zusammen mit der Liip AG Gold im Segment «Enterprise» mit der «Urban Connect»-App: Ein E-Bike-Buchungssystem mit integriertem Velo-Schlüssel. In Sachen «User Experience & Usability» hatte die Applikation «UZH now», die im Auftrag der Uni Zürich von der Ubique Innovation AG entwickelt wurde, die Nase vorn.

Und in der Kategorie «Design» wurde der Gold-Award an den Verein Weltformat für die gleichnamige App verteilt. Umgesetzt wurde diese von der Milk Interactive AG aus Zürich.