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Donnerstag
03.09.2020

Medien / Publizistik

«Adiömitänang!» sagt Grädel: Abpfiff für den mit dem Zeigefinger... (© «Der Bund»)

Unter dem Titel «Adiömitänang» ist in der Berner Tageszeitung «Der Bund» am Mittwoch die allerletzte Kolumne des humorvollen YB-Fan-FussballgottS Grädel erschienen - ausgerechnet wenige Tage nach der erfolgreichsten Saison des Stadtberner Fussballklubs seit Jahrzehnten.

Fast scheint es so, als habe der einstige Verliererklub nach mehreren Titeln in Folge so sehr an Humorpotenzial eingebüsst, dass kein Raum mehr geblieben ist für eine humorvolle Betrachtung des Fussballgeschehens in Bern.

Dabei war die Kolumne, die seit 2012 im «Bund» erschienen ist, erst kürzlich von einer Randspalte im Sportteil auf die allerletzte Zeitungsseite der Mittwochausgabe gewandert, die sich Kulturthemen widmet und den für die Kolumne verhängnisvollen Ressorttitel «Finale» trägt.

Grädel - wer (alles) hinter dem Pseudonym steht, bleibt übrigens ein grosses Geheimnis der Zeitung - plant nun angeblich zum Karriereabschluss ein Auslandabenteuer.

Denn so viel Humor muss auch in der Abschiedskolumne sein: «Grädel ist in Verhandlung mit der ‚New York Times‘, Details über die Bedingungen sind von Grädels Berater aber noch zu klären (Salär für die Leerzeichen zwischen den Wörtern, Penthouse-Wohnung in Etage 17)», schreibt Grädel dazu.