Einen Versuch mit einem neuen Geschäftsmodell basierend auf dem Prinzip «Werbezeiten gegen Unternehmensbeteiligungen» hat Vorstandschef Thomas Ebeling von ProSiebenSat.1 beim Programmscreening seiner Sendergruppe in Düsseldorf angekündigt. Dies komme für kleinere TV-Neukunden mit einem vielversprechenden Produkt infrage, die sich TV-Werbung ansonsten nicht leisten können. Ebeling hofft, damit eine höhere Auslastung des Inventars zu erreichen, schreibt der Branchendienst Kress am Wochenende.
«Vor 2011 wird es am Werbemarkt wohl nicht wesentlich besser werden», zitiert Kress Ebeling weiter. Ziel für 2010 sei eine «gute Umsatzperformance und ein Aufhalten der Preis-Abwärtsspirale». Im Programm sei das «Bild der Senderfamilie noch nie so komplementär wie jetzt» gewesen, so German-Free-TV-Vorstand Andreas Bartl. Zu den wichtigsten Neuheiten zählen eine zweite Daily Soap für Sat.1, die Gameshow «Crazy Competition» für ProSieben und die neuen «Lost»- sowie «24»-Staffeln für Kabel eins.
Sonntag
02.08.2009




