Die Spitzenreiter der TV-Nutzung in der Schweiz waren auch im ereignisreichen 2025 die grossen Sportevents.
Ganz zuoberst aufs Treppchen schaffte es die Lauberhorn-Abfahrt im Januar mit dem Schweizer Doppelsieg, die 965'000 Menschen auf SRF erreichte. Dies mit einem Marktanteil von 80 Prozent, wie SRF am Freitag schreibt.
Mit durchschnittlich 943'000 Zuschauenden landete das WM-Endspiel des Schweizer Eishockey-Nationalteams gegen die USA auf dem zweiten Platz, gefolgt von der alpinen Ski-WM in Saalbach, bei der 925'000 Menschen vor den Bildschrimen mitfieberten.
Den dramatischen Final zwischen England und Spanien bei der Frauenfussball-EM sahen im Schnitt 889’000 Personen. Bei der 15-stündigen Liveübertragung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests sahen 472'000 Personen per TV zu.
Die meistgesehene Informationssendung des Jahres war mit durchschnittlich 878'000 Zuschauenden die Hauptausgabe der «Tagesschau» am 28. Mai, als sich in Blatten im Wallis der verheerende Bergsturz ereignete.
Bei CH Media freute man sich, dass die Berichterstattung zu Abstimmungen der Regionalsender viele Menschen erreichten. Die Abstimmungssendungen von Tele M1 vom 28. September und vom 30. November erreichten insgesamt 141’000 Personen.
Bei TeleZüri wurden die Abstimmungssendungen vom 28. September von 185’000 Menschen mitverfolgt, jene vom 30. November von 203'000.
TeleBärn erreichte das neue Wirtschaftsmagazin «Mini Firma» eine Gesamtreichweite von über 339’000 Personen.
Bei dem zur NZZ-Gruppe gehörendem Sender Tele1 waren Sendungen zu traditionellen Anlässen besonders beliebt. Die Berichterstattung zur «Älperchilbi» in Stans sowie zur Entlebucher Alpabfahrt erreichte jeweils Live-Marktanteile von über 25 Prozent im Versorgungsgebiet, wie die NZZ mitteilte.
Bei TVO waren Höhepunkte im zweiten Halbjahr 2025 eine Sondersendung zur Ostschweizer «Nacht des Fussballs» sowie die Liveübertragung des OLMA-Umzugs am 11. Oktober, die einen Livemarktanteil von 38 Prozent erreichte.




