Lange Zeit kannten die Mobilfunk-Preise nur eine Richtung: nach unten. Nun hat die Swisscom den Talboden erreicht.
Ab 1. April erhöht der halbstaatliche Telekomriese die monatlichen Abo-Preise um 1.90 Franken für Internet- und Mobile-Abonnemente. Bei TV und Festnetztelefonie beträgt der Preisaufschlag 90 Rappen.
Begründet wird der Schritt mit «strukturellen Veränderungen im Telekommunikationsmarkt»: Während Kundinnen und Kunden heute «deutlich mehr Leistung» erhalten als noch vor wenigen Jahren, seien die Preise immer nur gesunken.
«Dadurch gehen die Gesamtmarktumsätze und die Umsätze pro Kunde zurück. Dieser Umsatzrückgang im Telekommunikationsmarkt lässt sich nicht mehr allein durch Kostensenkungsmassnahmen und Effizienzsteigerungen auffangen», schreibt der Telekomkonzern zu dem aus seiner Sicht alternativlosen Preisaufschlag.
Die Kunden würden in den nächsten Tagen auf der Rechnung sowie per E-Mail informiert. Wer nicht einverstanden ist, kann vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen.



