CH Media hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 406 Millionen Franken erwirtschaftet. Das entspricht einem Minus von 1 Prozent.
Das operative Ergebnis (EBIT) wird mit 14,2 Millionen Schweizer Franken angegeben, das Unternehmensergebnis mit 39,9 Millionen.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das EBIT damit um 9 Millionen Franken. Dies erklärte das Medienhaus mit einem «strikten Kostenmanagement, Portfolioanpassungen im ersten Quartal 2025 sowie einer nahezu stabilen Umsatzentwicklung».
«Einmalige Erlöse aus Liegenschaftsverkäufen führten zum deutlich gesteigerten Unternehmensergebnis», erklärt CH Media den Gewinnsprung im 2025.
Von den Immobilienverkäufen berichtete der Klein Report mehrfach.
Während im Druckgeschäft und bei den digitalen Aktivitäten der Umsatz gesteigert werden konnte, verkleinerten «die fortschreitende Verlagerung von Werbebudgets zu internationalen Tech-Plattformen» die Werbeumsätze in den klassischen Mediengattungen, heisst es weiter.
«Der Zukauf der Titel von ZT Medien trug zusätzlich zur Umsatzstabilisierung bei.»
Aufs Ergebnis drückten «einmalige Investitionen in den Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur». Der Aufbau ist im Oktober 2025 abgeschlossen worden.
Die «Schweiz am Wochenende» konnte ihre Reichweite um 1,2 Prozent auf 1,04 Millionen Personen steigern. Die Tagesreichweite der Radiosender wuchs um 12 Prozent auf 1,83 Millionen – dies unter anderem auch im Nachgang zu dem UKW-Ausstieg der SRG-Radiokanälen, wie der Klein Report berichtete.
«Im regionalen Journalismus fokussiert CH Media die Aktivitäten künftig auf die Kerngebiete in der Nordwest-, Ost- und Zentralschweiz sowie im Grossraum Zürich», schreibt CH Media mit Blick nach vorne. Die Sender TeleBärn und Radio Bern1 wurden Ende Februar an die Gassmann Groupe verkauft.
Am Hauptstandort in Aarau investiert das Medienhaus derzeit in die Druckinfrastruktur. Die Arbeiten sollen 2027 abgeschlossen sein.




