Der halbstaatliche Telekom-Konzern wird die Löhne um 0,9 % anheben. Das hat die Swisscom mit den Sozialpartnern Syndicom und Transfair ausgehandelt.
Die Lohnerhöhung komme ab 1. April 2026 den 9'500 Mitarbeitenden zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag unterstehen.
Leistung und marktgerechte Lohnentwicklung würden Rechnung getragen, schreibt die Swisscom am Dienstag zur Einigung mit der Gewerkschaft und dem Personalverband.
Die meisten Mitarbeitenden erhielten eine generelle prozentuale Lohnerhöhung, «die je nach Lage im Lohnband unterschiedlich hoch ausfällt», so der Konzern. «Rund die Hälfte der Lohnsummenerhöhung ist für individuelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Mitarbeitende, deren Lohn über dem Lohnband liegt, erhalten eine Einmalzahlung.»
Bei der Syndicom ist man zwar über die generelle Lohnerhöhung erfreut, weist aber auch darauf hin, dass die Swisscom in der Schweiz Stellen abbaue. «In diesen Zeiten die Dividende zu erhöhen ist bedenklich», so die Gewerkschaft.
Die Telekom- und IT-Branchen stünden weiterhin unter starkem Konkurrenz- und Preisdruck. «Gleichzeitig konnte die Swisscom-Gruppe ihren Umsatz um rund 37 Prozent steigern – vor allem infolge der Übernahme von Vodafone Italia», wie Syndicom am Dienstag betonte.
Deshalb werde die geplante Erhöhung der Dividende von vielen Mitarbeitenden und Syndicom kritisch gesehen.




