Mittwoch
19.12.2012, 13:00
Presserat heisst Beschwerde gegen «Tribune de Genève» gut
Die «Tribune de Genève» hat mit dem Artikel «Enfant écrasé sur un trottoir: l'expert critique la Ville» den Eindruck erweckt, die Stadt Genf sei am Unfalltod eines Kinds ... weiter lesen
Die «Tribune de Genève» hat mit dem Artikel «Enfant écrasé sur un trottoir: l'expert critique la Ville» den Eindruck erweckt, die Stadt Genf sei am Unfalltod eines Kinds mitschuldig. Der Expertenbericht und das zugehörige Gerichtsprotokoll enthalten jedoch keine direkten Vorwürfe des Experten an die Adresse der Stadt. Für den Presserat wäre der Titel allenfalls als Wertung des Anwalts der Unfallfahrerin oder der Mutter des Todesopfers zulässig, hätte aber nicht als erwiesene Tatsache daherkommen dürfen.
Neben der Wahrheitspflicht (Ziffer 1 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten») hat die ... weiter lesen

