In zwölf Kantonen wurden am Sonntag anlässlich der eidgenössischen Volksabstimmung Versuche mit Vote électronique durchgeführt. Wie der Bund am Abend mitteilte, haben von rund 148 000 Stimmberechtigten, die zum elektronischen Stimmen zugelassen waren, 18 755 ihre Stimme auch tatsächlich per Knopfdruck eingelegt. Dabei hätten alle Versuche die Anforderungen des Bundes erfüllt und seien erfolgreich verlaufen.
Während sich die Mehrheit der beteiligten Kantone wie bei früheren Versuchen auf Auslandschweizer Stimmberechtigte beschränkte, konnten in den Kantonen Genf und Neuenburg erstmals auch Inlandschweizer per Vote électronique abstimmen.
Bei Weitem nicht ausgeschöpft worden ist die in der Verordnung über die politischen Rechte (VPR) festgelegte Limite, nach der nicht mehr als zehn Prozent der eidgenössischen Stimmberechtigten in die Versuche einbezogen werden dürfen. Die 148 000 aktuell zugelassenen Stimmberechtigten entsprechen gerade einmal drei Prozent des Elektorats.