Content:

Dienstag
06.03.2007

Das vom Zürcher Kantonsrat am Montag beschlossene Werbeverbot für Tabak- und Alkohol auf öffentlichem Grund hat nur geringe praktische Auswirkungen. «Ich bin froh, dass wir weiter gehende Einschränkungen verhindern konnten», sagte Affichage-CEO Christian Kauter am Dienstag gegenüber dem Klein Report. Konkret sei aber kein Schaden entstanden: «Wir haben schon bisher freiwillig keine Tabak- und Alkoholwerbung auf öffentlichem Grund gemacht.» Dies bestätigte auch Daniela Tobler, Sprecherin der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich, die namentlich an den Tram- und Bushaltestellen viele Plakatstellen anbieten. «Der Beschluss des Kantonsrats hat für uns keine konkreten Konsequenzen», hielt sie fest.

Für die Schweizerischen Bundesbahnen bedeutet die neue Regelung indes, dass sie die bisherige Usanz ändern wird, Werbung für Alkohol und Tabak anzunehmen. «Wir halten uns an die kantonalen Vorschriften», betonte SBB-Sprecherin Michèle Bamert gegenüber dem Klein Report. Dies werde gewiss zu einem Einnahmenausfall führen, den sie aber noch nicht beziffern könne, weil noch nicht klar sei, mit welchen Anbietern diese Ausfälle kompensiert werden können. - Mehr dazu: Ein zurückhaltendes Zürcher Tabak- und Alkohol-Werbeverbot