Whistleblower Edward Snowden ist auf der Flucht. Nach Snowden, der das Überwachungsprogramm der USA publik gemacht hatte, wird zurzeit gefahndet. Er hat sich nach Hongkong abgesetzt und gab «The Guardian» dort ein Interview. Im Gespräch sagte er, dass er den Rest seines Lebens Angst haben werde. Nun ist er abgetaucht.
Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Snowden nun vorgeschlagen, in Lateinamerika Asyl zu beantragen. Assange selbst ist ebenfalls auf der Flucht und hat sich in eine ecuadorianische Botschaft gerettet, um der Auslieferung nach Schweden zu entgehen. «Lateinamerika hat in den letzten zehn Jahren gezeigt, dass sie Menschenrechte vorantreiben. Es gibt eine lange Asyltradition.»