Der weltweite Absatz von Personal Computern (PC) ist 2004 um 14,7% auf 177,5 Millionen Stück gestiegen. Dies hat die amerikanische Marktforschungsfirma IDC in einer am Dienstag veröffentlichten Studie errechnet. Der PC-Markt profitierte demnach besonders von der starken Nachfrage bei kleinen und mittleren Firmen sowie der privaten Verbraucher im Weihnachtsgeschäft.
Das europäische Geschäft hat sich dank der Unternehmensnachfrage besonders gut entwickelt. IDC verwies auf den starken Euro, die Akzeptanz tragbarer PCs und den kommerziellen Sektor. Die EU-Erweiterung und aggressive Preise hätten das Wachstum ebenfalls angeheizt. IDC geht für 2005 von einem weltweiten PC-Absatzanstieg von 10% aus, ehe das Wachstum dann wieder in den einstelligen prozentualen Bereich zurückgehen dürfte.
Unumstrittener Branchenführer ist Dell. Dell lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 31,77 Millionen PCs, 23% mehr als 2003, aus. Der Dell-Marktanteil betrug weltweit 17,9%. Auf Platz 2 lag Hewlett-Packard mit 28,06 Millionen Einheiten, einem Marktanteil von 15,8% und einem Absatzanstieg von 12%. IBM erreichte mit 10,49 Millionen verkauften PCs den 3. Platz mit einem Marktanteil von 5,9%. Die Verfolgergruppe wird von Fujitsu/Siemens (Marktanteil 4%) angeführt. Platz fünf nimmt Acer mit 3,6% ein.
Mittwoch
19.01.2005