Weblogs als Teil der Online-Kultur setzen sich immer mehr durch. Die stellt eine Studie des Pew Internet & American Life Project fest, die im November durchgeführt worden war. Die Non-Profit-Organisation erforscht die Auswirkungen des Internets auf die US-Gesellschaft, wie der Branchendienst Netzwoche am Dienstag kolportierte. 2004 stieg laut Studie die Zahl der Internet-Tagebuch-Leserinnen und -Leser um 58%, womit 27% der Internetnutzer Weblogs konsumieren. Immerhin 7% aller Erwachsenen in den USA haben ihren eigenen Weblog. 12% der Internetnutzer haben schon einmal einen Kommentar auf einem Weblog gepostet. Förderer dieses Blog-Booms waren im letzten Jahr der Irak-Krieg und vor allem die Präsidentschaftswahlen: 9% der befragten Surfer gaben an, während der Wahlkampagne Weblogs gelesen zu haben. Auch die Flutkatastrophe in Südostasien hat den Blogs starken Auftrieb gegeben. Blog-Schreiber sind in der Regel männlich, älter, gut ausgebildet und haben ein hohes Einkommen, Blog-Leser sind laut Erhebung dagegen nicht so klar definierbar.
Dienstag
04.01.2005