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Dienstag
04.01.2005

Die Verhandlungen um die seit einer Woche still stehende Druckerei Printpark Aro an der Zürcher Baslerstrasse beginnen am Mittwoch, wie Printpark-Anwalt Michael Grimmer am Dienstag gegenüber dem Klein Report bekannt gab. Ein wichtiger Verhandlungspunkt sind die 13. Monatslöhne, die laut Hans Peter Graf von der Mediengewerkschaft Comedia trotz einer Zusage von Printpark-Besitzer Stefan Wenkebach bis am Dienstag noch nicht ausbezahlt worden seien. Jetzt läuft ein neues Ultimatum. Heftig wehrte sich Graf gegen eine Bemerkung im Ende Dezember verschickten Communiqué von Wenkebach, eine Minderheit der Mitarbeiter hätte vor Weihnachten die Arbeit «in vertragswidriger Weise» niedergelegt. «Die Leute haben ganz normal gearbeitet», betonte er, «bis ihnen befohlen wurde, nicht mehr zur Arbeit zu kommen.» In der Zwischenzeit seien die elektronischen Zugangsbadges geändert worden, womit er den Tatbestand einer Aussperrung erfüllt sehe, was juristisch allerdings umstritten sei. Die normalerweise in der Printpark AG besorgten Druckaufträge der Tamedia («Das Magazin», «Facts») werden mittlerweile anderswo ausgeführt, was bisher laut einer internen Tamedia-Quelle zu keinen redaktionellen Problemen geführt habe. - Mehr dazu: Printpark Aro legt Betrieb vorübergehend still, Printpark ARO AG: Esther Maurer sorgt für Arbeitsfrieden und Printpark Aro: Streik dauert an