Im Geschäftsbereich FPH Freie Presse Holding ist 2010 der Umsatz um 19,4 Millionen auf 327,7 Millionen Franken gestiegen. Hier bündelt die NZZ-Gruppe ihre Beteiligungen an Regionalverlagen wie in der Innerschweiz die «Neue Luzerner Zeitung» und in der Ostschweiz, das «St. Galler Tagblatt» sowie den teilweise konzessionierten Lokalradios und Lokal-TV-Sendern wie Radio Pilatus, FM 1, Tele 1 und Tele Ostschweiz.
Der Anzeigenverkauf stieg 2010 um 8,5 Millionen auf 106,8 Millionen Franken und der Abo- und Einzelverkauf um 3,9 Millionen auf 77,5 Millionen Franken. Den Betriebsaufwand habe man trotz höherer Kosten wegen Akquisitionen um 1,5 Millionen auf 299,3 Millionen Franken senken können, schreibt die NZZ-Gruppe. Das operative Ergebnis (Ebit) hat sich von 7,4 Millionen auf 28,3 Millionen Franken verbessert.
Die NZZ-Mediengruppe werde im laufenden Geschäftsjahr verstärkt Mittel in ihre Kernkompetenz Publizistik und in den Bereich digitale Medien investieren. «Positiv werden sich die Integration der ´Thurgauer Zeitung´ in den Verbund des `St. Galler Tagblatts` und eine bessere Auslastung des Druckzentrums in Schlieren auswirken», heisst es zum Kauf der Ostschweizer Zeitung.