Content:

Dienstag
21.12.2004

Die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen hat Heribert Prantls Rede «Zivilgesellschaft ist vitaler Verfassungsschutz» zur Rede des Jahres 2004 gewählt. «Eindringlich, anschaulich und jenseits abgenutzter Phrasen analysierte der Ressortleiter Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung darin Ursachen und Folgen des Rechtsextremismus und wies überzeugende Perspektiven zur Rückeroberung des öffentlichen Raumes von den Rechtsradikalen», begründet gemäss Mitteilung der «Süddeutschen Zeitung» (SZ) vom Dienstag die Jury ihren Entscheid.

Prantl hatte die Rede im November 2004 beim deutschen PEN-Club in Darmstadt gehalten. Die Auszeichnung Rede des Jahres wird seit 1998 vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen vergeben und ging zuvor unter anderem an Martin Walser, Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit. Mit dem Preis würdigt das Seminar für Allgemeine Rhetorik jährlich eine Rede, die die politische, soziale oder kulturelle Diskussion entscheidend beeinflusst hat.