Swisscom-Chef Carsten Schloter kann sich ab 2008 einen sukzessiven Abbau der staatlichen Mehrheit an seinem Unternehmen vorstellen. «Mein Gefühl ist, dass man eher ein schrittweises Vorgehen wählt, dass der Bund beispielsweise seine Anteile bis auf eine Sperrminorität, die er weiter hält, verkaufen wird», sagte Swisscom-Chef Carsten Schloter dem «Handelsblatt» in dessen Mittwochausgabe.
Wegen der im Herbst anstehenden Wahlen in der Schweiz dürfte die Politik dieses Thema aber erst 2008 wieder aufrollen. Vergangenes Jahr war der Bundesrat bereits einmal mit einem solchen Vorstoss im National- und Ständerat gescheitert. Die Schweiz hält derzeit knapp 55 Prozent an der Swisscom.
Dienstag
06.03.2007