An ihrer ordentlichen Parteiversammlung haben die Mitglieder der SVP Graubünden die Ja-Parole zur SRG-Initiative beschlossen.
Vor der Parolenfassung im Hotel Laudinella in St. Moritz stritten Nicolas Pernet, Direktor Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR), David Spinnler, Regionalrat der SRG.R, sowie SVP-Grossrat Jan Koch über die Volksinitiative «200 Franken sind genug!», die am 8. März vors Volk kommt.
«Die Initiative entlastet Haushalte und Unternehmen und stärkt den Fokus der SRG auf ihren Kernauftrag», sagte Koch unter anderem.
Die versammelten Mitglieder der Kantonalpartei folgten der Meinung ihres Grossrats und beschlossen mit 66 Ja-Stimmen zu 10 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung die Ja-Parole.
Wird die SRG-Initiative vom Volk angenommen, dann will sich die SVP Graubünden «entschieden für den RTR-Standort in Graubünden einsetzen».
Einsparungen dürften nicht auf Kosten der sprachlichen Minderheiten erfolgen, sondern beim «überdimensionierten Angebot». Dieses könne zu grossen Teilen auch von privaten Sendern geleistet werden.



