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Montag
23.03.2026

TV / Radio

SRG-Sozialplan wird umgesetzt (Bild: © SRG)

SRG-Sozialplan wird umgesetzt (Bild: © SRG)

Die SRG informierte am Montag über das Konsultationsverfahren, das vom 25. November bis 14. Dezember 2025 stattgefunden hat.

«Ein Drittel des Stellenabbaus, also rund 300 der insgesamt 900 Vollzeitstellen, wird im Rahmen des laufenden Kostensparprogramms umgesetzt. Dieser Stellenabbau ist bereits konsultiert und im Gange», schreibt die SRG in einer Mitteilung.

Das Konsultationsverfahren führte zu keiner Reduktion des geplanten Stellenabbaus, heisst es dazu.

Auf die Frage des Klein Reports, weshalb die Information erst jetzt veröffentlicht wird, antwortete Gianna Blum, Mediensprecherin der SRG Generaldirektion: «Das Konsultationsverfahren ist ein gesetzlich vorgesehenes Verfahren, das allen Mitarbeitenden offensteht. Nach Abschluss der Teilnahmefrist wurden alle eingegangenen Vorschläge geprüft und ausgewertet und die Ergebnisse von der GL verabschiedet, was eine gewisse Zeit benötigte.»

Der angekündigte Sozialplan der SRG wird nun umgesetzt.

«Ab dem 1. April arbeiten weitere Bereiche der SRG nach dem neuen Organisationsmodell von Enavant», erklärte Blum weiter. Nach den Bereichen Personal und Finanzen, die seit Januar 2026 bereits so organisiert seien, würden nun auch Angebot, Operationen, Stab sowie Kommunikation & Public Affairs SRG weit einheitlich geführt.

«Die Mitarbeitenden dieser Bereiche bleiben in ihren Regionen tätig, arbeiten aber neu in einheitlichen Führungsstrukturen und engerer Zusammenarbeit über alle Standorte hinweg», fügte die SRG-Mediensprecherin an.

Auf die Frage des Klein Reports, weshalb Markus Berger als SRG-Kommunikationsleiter das Unternehmen nach nur acht Monaten wieder verlassen hat, erklärte Gianna Blum: «Markus Berger verlässt die SRG per Ende März, da seine Position im Zuge des Transformationsprozesses wegfällt.»

Finale Aussagen zu den einzelnen Bereichen seien aktuell noch nicht möglich, da der Prozess zur bereichsübergreifenden Abstimmung und Detaillierung der Sparmassnahmen weiterhin laufe.