Wäre bereits schon am 14. Februar abgestimmt worden, wäre die SRG-Initiative «200 Franken sind genug» knapp abgelehnt worden.
54 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten hätten ein Nein in die Urne gelegt, 44 Prozent ein Ja. Nur 2 Prozent wären noch unentschlossen gewesen.
Zu diesem Abstimmungsergebnis im Konjunktiv kommt eine Umfrage des Forschungsinstituts gfs Bern.
Zwischen Stimmabsicht und Erwartung tut sich allerdings eine Kluft aus: So erwarten 54 Prozent am Abstimmungstag eine Annahme. «Der geschätzte Ja-Anteil liegt bei 50,6 Prozent», schreibt das Institut in einer Mitteilung.
Parteipolitisch zeigt sich eine klare Polarisierung. Während das SVP-Umfeld deutlich zustimmt, lehnen SP, Grüne, GLP und Mitte die Vorlage mehrheitlich ab; auch bei der FDP überwiegt das Nein.
«Inhaltlich bleiben die Pro-Argumente ohne Mehrheit. Deutlich stärker abgestützt sind die Contra-Argumente, insbesondere die Bedeutung der SRG für Information, Solidarität und direkte Demokratie», heisst es weiter.




