Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) erwartet für das laufende Jahr stabile Erträge aus der Medienabgabe.
Dies, weil die Abgabe erst ab 2027 auf 312 Franken pro Haushalt reduziert wird und «80 Prozent der mehrwertsteuerpflichtigen Unternehmen von der Abgabe befreit sein werden», wie die SRG am Mittwoch mitteilt.
Eine weitere Reduktion der Haushaltsabgabe auf 300 Franken sei ab 2029 geplant. Dies hatte Medienminister Albert Rösti per Verordnung durchgesetzt – über zwei Jahre bevor der Abstimmungskampf um die «200 Franken sind genug!»-Initiative Fahrt aufgenommen hatte.
Im Medienumfeld sieht die SRG verschiedene Risiken. Eines davon ist etwa der «fragile Werbemarkt mit hoher Volatilität und Verschiebungen hin zu Drittplattformen».
Ein Hoffnungsschimmer am Sporthorizont sieht der Sender in den Olympischen Winterspielen und der Fussball-Weltmeisterschaft. Die Mega-Events mit hohen Werbe-Etats würden die Geschäfte «punktuell stützen», formuliert es die SRG.
«Mit ’Enavant’ richtet sich die SRG strategisch an den sich verändernden Bedürfnissen des Publikums aus, passt sich dem tieferen Finanzrahmen an und erbringt Service public in hoher Qualität.»
Über weitere Details wird der Geschäftsbericht aufklären, der Ende April publiziert werden soll.



