SRF hat das Literaturangebot umgebaut. Neu werden fünf verschiedene Audio-Sendungen unter der Marke «Literaturclub» zusammengefasst. Der Podcast «Dini Mundart» muss dran glauben.
Alle Neuerungen seien «Spar- und Transformationsmassnahmen», wie sie der Sender vor einem Jahr unter dem Kürzel «SRF 4.0» bekannt gemacht hat.
Neu ist das «Literaturclub Interview», ein Gespräch mit Bestsellerautorinnen und -autoren über ihre Neuerscheinungen. Das neue Interview ersetzt das bisherige Gesprächsformat «Literaturclub: Zwei mit Buch».
Die erste Episode mit dem britischen Schriftsteller Julian Barnes über sein neustes Buch «Abschied(e)» ist bereits online.
Der Literatur-Sendeplatz am Dienstagabend auf Radio SRF 1, an dem bisher die Sendung «BuchZeichen» ausgestrahlt wurde, bleibt erhalten, vereint neu drei Formate, die sich abwechseln: «Literaturclub Buchtipps», «Literaturclub Bestenliste» und «Literaturclub Kinder- und Jugendbücher».
Unverändert bleibt das «Literaturclub»-Flaggschiff: In der TV-Sendung aus dem Zürcher Papiersaal werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen und diskutiert. Die Sendung wird wie bisher abwechslungsweise von Jennifer Khakshouri und Laura de Weck moderiert.
Neu wird der «Literaturclub» auch in die Audiothek verlängert, als pure Tonspur.
Auch beim Mundart-Angebot hat SRF umgebaut. Die Radiosendung «Dini Mundart Schnabelweid» und die «Mundartrubrik» bleiben bestehen, der Podcast «Dini Mundart» wird dagegen nicht mehr weitergeführt.
«SRF setzt somit Ressourcen für Mundart-Inhalte künftig dort ein, wo am meisten Menschen zuhören und erreicht werden: Im Live-Radio auf SRF 1 sowie online und in der SRF News App», begründet der Sender den Entscheid.



