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Donnerstag
06.06.2013

Der deutsche Fach- und Wissenschaftsverlag Springer Science + Business bereitet den Start an der Börse vor. Der Börsengang soll dem verschuldeten Unternehmen 760 Millionen Euro in die Kasse spülen. Bis im April noch stand ein Verkauf des Verlages, der im Besitz des Schwedischen Private-Equity-Unternehmens EQT und dem Finanzinvestor GIC aus Singapur ist, zur Debatte.

EQT, das 82 Prozent am Verlag hält, und der Staatsfonds GIC, der mit 18 Prozent beteiligt ist, hatten den Verlag Ende 2009 für 2,3 Milliarden Euro den Finanzinvestoren Cinven und Candover abgekauft. Der Verlag beschäftigt nach eigenen Angaben 7000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von knapp einer Milliarde Euro. Mit der Koordination des Brösengangs wurden Goldman Sachs und JP Morgan beauftragt.