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Sonntag
31.01.2010

Der deutsche Medienkonzern Axel Springer will nach dem Gerichtsentscheid zum Mindestlohn für Postboten die Bundesregierung verklagen. Durch sein Engagement bei Pin hat Springer über 600 Millionen Euro verloren. Dies erklärte die Axel-Springer-Sprecherin Edda Fels dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Das Gesetz zum Mindestlohn sei rechtswidrig zustande gekommen, fügte sie hinzu. Umstände und Hintergründe seiner Einführung seien ein «Skandal erster Güte». Die «Spiegel»-Story wurde am Samstag auf dem Online-Dienst angekündigt. Springer hatte 2007 den privaten Zustelldienst Pin Group mehrheitlich übernommen, der auch wegen der Ankündigung eines Branchenmindestlohns von 9,80 Euro Insolvenz anmeldete.