Die elektronische Kommunikation sei in fast allen Branchen Standard, heisst es in einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Stellenvermittlungsfirma Kelly Services. Mehr als zwei Drittel der befragten Schweizerinnen und Schweizer glauben, dass die Online-Kommunikation die Arbeitsproduktivität erhöhe. Doch fast ein Drittel fühlt sich durch unnötige Werbemails und Spams belästigt.
Schweizer Männer sind von den Vorteilen von Internet und E-Mail mit 64 Prozent eher überzeugt als die Frauen mit 56 Prozent, insbesondere Arbeitnehmende in der Altersgruppe ab 55 Jahren, die früher andere Arbeitsinstrumente gekannt haben. 82 Prozent gaben an, das Internet erhöhe die Produktivität; beim E-Mail sind es 66 Prozent. 23 Prozent der befragten Schweizer gaben aber an, täglich mehr als ein Fünftel der eingehenden E-Mails in Form von Werbung, Spams oder Mails mit irrelevantem Inhalt zu erhalten. 32 Prozent sind der Ansicht, dass diese unnötigen Mails die Arbeitsproduktivität beeinträchtigen.
In der Schweiz verwenden 69 Prozent der Befragten täglich das Internet und E-Mail am Arbeitsplatz. Die höchste Anzahl Online-Nutzer in Europa verzeichnen Italien mit 86 Prozent, Belgien und Irland mit je 83 Prozent und Russland mit 81 Prozent. Am stärksten ist die Online-Kommunikation im asiatisch-pazifischen Raum etabliert. Kelly Services führte die Umfrage in 28 Ländern mit 70 000 Personen durch. In der Schweiz nahmen 2500 Personen teil.
Dienstag
20.03.2007