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Donnerstag
20.01.2005

Sony, der japanische Elektronik- und Medienkonzern, hat seine Erwartung für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach unten gesenkt. Der Konzern begründete die tiefere Prognose mit dem verschärften Wettbewerb auf dem Elektronikmarkt. Zudem entwickle sich die Nachfrage schwächer als erwartet, hiess es am Donnerstag. Unter den Erwartungen verlaufe auch das Halbleitergeschäft. Die Umsatzerwartung wurde daher von 7,35 auf 7,15 Billionen Yen zurückgenommen.

Wie die Gesellschaft am Donnerstag in Tokio mitteilte, wird für das Geschäftsjahr 2004/2005 (Ende März) ein operativer Gewinn von 110 Mrd. Yen (1,24 Mrd. Franken) erwartet. Gegenüber dem Vorjahr würde dies zwar ein Plus von 11% darstellen. Allerdings war die Gesellschaft zuvor von 160 Mrd. Yen ausgegangen. Wegen günstiger Steuereinflüsse hob Sony seine Prognose für den Überschuss an. Für das Geschäftsjahr wird nun ein Gewinn von 150 Mrd. Yen erwartet. Zuvor war das Unternehmen von 110 Mrd. Yen ausgegangen. Der Konzern hatte bereits im Oktober seine Überschussprognose für das Geschäftsjahr erhöht. Die neuerliche Anhebung begründete Sony mit einer geringeren Steuerzahlung in den USA.