Content:

Sonntag
18.03.2007

153 Journalisten und Medienmitarbeiter sind im Irak seit dem Beginn des Krieges im März 2003 umgekommen. Davon sind 83 Prozent Iraker, schreibt Reporter ohne Grenzen. Um auf die Morde aufmerksam zu machen, versammelte die Organisation am Freitag 153 Helfer auf dem Platz der Menschenrechte in Paris. Wenn ein Journalist nicht zum Dienst erscheine, suchten die Kollegen regelmässig in den Leichenhallen nach ihm. Die Opfer würden häufig ausgewählt, weil sie für die Regierung arbeiteten oder mit einer Religion identifiziert würden.