Der Spielfilm «Heldin» von Petra Volpe war am Freitagabend im Zürcher Kongresshaus der grosse Abräumer: Bester Spielfilm, bestes Drehbuch für Petra Volpe sowie der Preis für den besten Ton, den Jacques Kieffer, Gina Keller und Marco Teufen teilen.
Alle Preise werden vom Bundesamt für Kultur (BAK) vergeben, so auch der neue «Box Office Quartz» für den grössten Erfolg an der Kinokasse mit 206’810 Eintritten. Dieser ging auch an den Spielfilm «Heldin», der im Verleih von Filmcoopi Zürich ist.
Als bester Dokumentarfilm wurde Moris Freiburghaus für «I Love You, I Leave You» ausgezeichnet sowie für die beste Filmmusik von Dino Brandão. Produziert wurde der Dok-Film von Regisseur Freiburghaus von der Sabotage Filmkollektiv GmbH mit Leon Schwitter und Fabiana Seitz.
Als bester Schauspieler erhielt Phil Hayes die Auszeichnung Quartz, als beste Schauspielerin wurde Bettina Stucky geehrt, die beide im Spielfilm «Bagger Drama» von Piet Baumgartner spielen.
Bester Nebendarsteller ist Sven Schelker für seine Interpretation des Anatol in «Stiller» von Stefan Haupt.
Die Preise werden vom Bundesamt für Kultur vergeben und mit der SRG und Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.
«Die Nominationen wie auch die Gewinnerinnen und Gewinner werden von den rund 500 zahlenden Mitgliedern der Schweizer Filmakademie in einem anonymen Wahlverfahren bestimmt», schreibt das Bundesamt für Kultur zum Ablauf. Preisgelder werden für die Nominationen vergeben, für den Gewinn des Filmpreises würden keine zusätzlichen Geldbeträge ausgerichtet.




