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Dienstag
27.03.2007

Microsoft hat sein neues Betriebssystem Windows Vista im ersten Monat mehr als 20 Millionen Mal abgesetzt. Damit habe sich das neue Windows mehr als doppelt so schnell wie die Vorgänger-Version XP verkauft. Für Windows XP seien nach den ersten zwei Monaten bis Ende Januar 2002 rund 17 Millionen Lizenzen abgesetzt worden, sagte der weltgrösste Softwarehersteller am Montag.

Windows Vista ist seit dem 30. Januar fürs breite Publikum verfügbar. Microsoft berücksichtigte für die erste Bilanz den Absatz bis Ende Februar. Gezählt wurden Lizenzverkäufe an PC-Hersteller, die auf ihren Geräten das neue Windows vorinstallieren, Upgrades und Vollversionen, die an den Handel ausgeliefert wurden, sowie die eingelösten Gutscheine für Vista, mit denen neue Computer Ende vergangenen Jahres verkauft wurden. Damit kann ein Teil der 20 Millionen Vista-Exemplare sich noch auf Lager befinden und hat die Konsumenten möglicherweise noch nicht erreicht.

Auch in der Schweiz erfreut sich Windows Vista sehr guter Absätze. Peter Waser, General Manager Microsoft Schweiz, sagt: «Die ersten Rückmeldungen von der Verkaufsfront lassen darauf schliessen, dass die Kunden vor allem Windows Vista Home Premium stark nachfragen, die leistungsfähigste Version des neuen Betriebssystems.» Dies bestätigt Gunnar Habitz, Consumer Category Manager von Hewlett-Packard Schweiz: «Sehr viele Heimanwender haben sich seit Verkaufsstart von Windows Vista Ende Januar für voll ausgestattete HP Pavilion Notebooks und PCs mit Windows Vista Home Premium entschieden.»

Auch Acer Schweiz macht ähnliche Erfahrungen mit ihren Kunden, sagt Country Manager Sylvia Stäubli: «Die Nachfrage nach Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultimate hat die Verkäufe um elf Prozent gesteigert. Zudem erhalten wir von den Endkunden im Consumerbereich positiven Feedback, vor allem bezüglich der neuen Oberfläche und der Sicherheitsfunktionen.» Eine deutliche Stimulation im Handel ortet auch Michel Solioz, Category Manager bei Interdiscount: «Seit Verkaufsstart Ende Januar stellen wir ein reges Interesse im Einzelhandel fest und eine solide Steigerung der Nachfrage nach neuen PCs, Notebooks und einzelnen Softwarepaketen.»