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Samstag
25.12.2004

Mit ergrautem schulterlangem Haar und Vollbart gab Harald Schmidt (47) nach seiner Kreativpause am Donnerstagabend wieder Vollgas: In der 45-minütigen Sondersendung um 21.45 Uhr in der ARD nahm er Prominente aufs Korn, liess sich über Medien, Politik, Reformen und den stotternden Aufschwung aus. In der neuen «Harald Schmidt»-Show gibts keine Studio-Gäste. Im Studio sitzen nur Schmidt und sein Partner, Chefdramaturg Manuel Andrack, der wie bereits bei Schmidts «Late Night Show» auf Sat.1 Stichworte gibt. Ab 19. Januar wird die Sendung am Mittwoch- und Donnerstagabend nach den «Tagesthemen» um 23 Uhr gesendet, dann jeweils 30 Minuten lang. Über die Gage von Harald Schmidt und seiner Produktionsfirma Bonito TV gibts und gabs auch bei der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt ARD Diskussionen. Zur Zeit wird über einen Betrag von 8 Mio. Euro pro Jahr für die Sendungen spekuliert.

Die «Harald Schmidt»-Show schauten sich am Donnerstagabend 5,16 Millionen Personen an, was einem Marktanteil von 16,6% entspricht, wie der Sender am Freitag bekanntgab.