In der kleinen Kammer scheint man ein eher ruhiges Arbeitstempo zu schätzen: Ständerätinnen und Ständeräte dürfen während der Sitzungen ihre Laptops nicht auf den Ratspulten gebrauchen. Das Büro der kleinen Kammer habe eine Aufhebung des Verbotes vorerst abgelehnt, hiess es am Dienstag. Der Laptop sei ein unverzichtbares Arbeitsinstrument und gehöre wie im Nationalrat aufs Pult, sagte Maximilian Reimann (SVP/AG) hingegen.
Das Verbot werde ohnehin nur auf den vordersten Plätzen eingehalten. Es sei unzumutbar, im Lärm und Rummel der Vorzimmer arbeiten zu müssen. Namens des Büros sagte Christoffel Brändli (SVP/GR), es zeugte von mangelndem Respekt vor den Votanten, wenn während der Sitzungen mit den Laptops im Ratssaal gearbeitet werde. Der Eindruck der Debatte würde getrübt und die allgemeine Aufmerksamkeit litte. Das Büro werde sich die Sache aber noch einmal überlegen.
Dienstag
20.03.2007