Die Ringier AG unterstützt die Betroffenen der Tsunami-Katastrophe: Ingesamt 300 000 Schweizer Franken überweist das Medienhaus laut eigenen Angaben an verschiedene Hilfsorganisationen. Die Ringier-Zeitungen und -Zeitschriften beteiligen sich mit Spezialaktionen an der Spendesumme.
Der «Blick» überweist 100 000 Franken an die Glückskette. Ausserdem ist das Massenblatt Medienpartner der heutigen Spendengala von SF DRS, in der Chefredaktor Werner De Schepper zusammen mit anderen Prominenten Spendenanrufe entgegen nimmt. Die «Schweizer Illustrierte» spendet für jedes diese Woche am Kiosk verkaufte Exemplar 1 Franken an die Glückskette, was etwa 60 000 Franken entspricht. Denner habe sich spontan bereit erklärt, diese Aktion zu unterstützen und den Betrag nach Ende der Aktion zu verdoppeln, ergänzt die Medienmitteilung. Der «SonntagsBlick» stellt 50 000 Franken für die Minenräumprojekte in Sri Lanka bereit, und die «GlücksPost» überweist 20 000 Franken an Caritas. Die Ringier-Romandie-Zeitschriften «LHebdo» sowie «Lillustré» stellen in den Ausgaben von dieser Woche zwei Projekte von Hilfsorganisationen vor und überweisen diesen für jedes verkaufte Heft 2 Franken. Wie auch immer die Einzelverkäufe der Zeitschriften ausfallen; die Ringier AG rundet den Betrag auf 300 000 Franken auf. «Grosse Katastrophen erfordern grosse Massnahmen. Kein Geld kann das Leid der Betroffenen mindern. Wir versuchen, mit den Spenden wenigstens einen Teil zur Linderung der Folgen des Seebebens beizutragen», wird Ringier-CEO Martin Werfeli in der Mitteilung zitiert.
Mittwoch
05.01.2005