Content:

Donnerstag
13.01.2005

Nach einer harzigen Planungszeit ist es nun so weit: Am Donnerstag sind die beiden Zeitungen «Bund» und «Berner Zeitung» mit der neuen «Berner Kulturagenda» erschienen. Die «Kulturagenda» soll die Lücke, die der vor zwei Jahren geschlossene «Ansager» hinterliess, schliessen. Die Nullnummer ist im August erschienen und hiess noch «Let`s go». Die Kulturagenda erscheint künftig alle zwei Wochen. Sie führt die Kulturanlässe der Region Bern möglichst vollständig auf und erklärt, vertieft und bewertet sie in einem redaktionellen Teil, wie dem Editorial der ersten Ausgabe zu entnehmen ist. Das Kulturgeschehen der weiteren Region soll selektiv behandelt werden, jenes der übrigen Schweiz bei besonderem Interesse.

Die «Kulturagenda» erscheint in einer Auflage von 60 000 Exemplaren. Sie wird einem Teil der Auflage von «Bund» und «Berner Zeitung» in der Frühstellzone beigelegt. Zudem liegt sie in Kulturorten, bei der Vorverkaufsstelle BernBillett, in den Zentren von Bern-Tourismus und in den Regionsgemeinden auf. Trägerin des Hefts ist der Verein Berner Kulturagenda, dem 40 Kulturveranstaltende sowie die Stadt Bern angehören. Die Finanzierung ruht auf drei Säulen: Beiträge der Kulturveranstalter sowie von Stadt und Kanton Bern, Sponsoring und Inserateeinnahmen. Die Redaktion besteht aus zwei fest angestellten Journalisten, die freie Mitarbeitende beiziehen können.

Neben der «Kulturagenda» erscheint in Bern weiter monatlich das Kulturmagazin «Ensuite», das kurz vor dem Ende des «Ansagers» im Frühjahr 2003 gestartet war. Im Vorfeld des Starts der «Kulturagenda» waren Verhandlungen über ein gemeinsames Projekt mit «Ensuite»-Chefredaktor Lukas Vogelsang gescheitert. Mehr Infos unter: http://www.kulturagenda.be