Content:

Montag
16.04.2007

Das Internet ist aus der Schweizer Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Über 90 Prozent der Arbeitsplätze verfügen hierzulande über einen direkten Internetanschluss. Wichtigste Nutzung ist die elektronische Post. Schweizer Firmen seien praktisch flächendeckend elektronisch vernetzt, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag zu einer Umfrage bei insgesamt 1050 Firmen mit. In Mikrofirmen arbeiten demnach mit 63 Prozent annähernd zwei Drittel der Beschäftigten täglich mit dem Internet. In grösseren Unternehmen sind es 71 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als sehr wichtig beurteilten 72 Prozent der Befragten ein E-Mail-Konto für alle Beschäftigten. 76 Prozent halten mobile Dienste wie Mobiltelefon oder eine elektronische Agenda für sehr wichtig.

Das Internetangebot der Behörden beurteilen 70 Prozent als gut bis sehr gut. 8 Prozent halten das Angebot für eher schlecht bis sehr schlecht. Die bekanntesten Behördenportale auf nationaler Ebene sind für die Unternehmen die des Staatssekretariats für Wirtschaft selbst (www.seco.admin.ch) und die Anlaufstelle für kleinere und mittlere Betriebe des Bundes (www.kmu.admin.ch). Am häufigsten genannt werden aber die Internetauftritte der Kantone, vor den Seiten der Verbände und den Seiten bestimmter Firmen. Vor allem kleinere und mittlere Betriebe möchten Behördengänge vermehrt online abwickeln. Gefragt seien vor allem Online-Dienstleistungen in den Bereichen Lohnausweis, Mehrwertsteuer und Steuern allgemein.