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Montag
20.12.2004

Die Wogen haben sich noch nicht geglättet, seit das Departement Leuenberger letzte Woche dem Aussenseiter-Projekt DJ-Radio die Konzession für ein Zürcher Jugendradio erteilt hat. Der Mitbewerber, Giuseppe Scaglione, der mit seinem Radio-Projekt «Music first» unterlegen ist, hat nun eine Protest-Aktion lanciert. Auf seiner Internetseite http://www.radio105.ch können erboste Hörerinnen und Hörer Bundesrat Mortiz Leuenberger oder Bakom-Vizedirektor Martin Dumermuth, ein vorgefasstes E-Mail senden. Darin werden die beiden Empfänger aufgefordert, die Meinung der Bevölkerung zu respektieren und Radio 105 eine UKW-Konzession zu erteilen. Wie viele dieser E-Mails bereits abgeschickt wurden, wollte 105-Gefschäftsführer Giuseppe Scaglione nicht sagen: «Wir sind jedoch überwältigt, wie viele hinter uns stehen», sagte er am Montag gegenüber dem Klein Report. Scaglione will sich nicht so schnell geschlagen geben: «Wir lassen uns das nicht bieten. Wir planen weitere Aktionen und werden auch auf der politischen Ebene aktiv werden.» In einem Mediencommuniqué schreibt Scaglione weiter: Die Behörden haben sich erneut über die Publikumsbedürfnisse hinweggesetzt und schon wieder einen Spartensender für Zürich, statt ein Jugendradio konzessioniert.» Weitere Meldungen unter: RadioMax bedauert Jugendradio-Entscheid des UVEK Konzession für Zürcher Jugendradio geht an DJ-Radio DJ-Radio rechnet mit Sendestart im Herbst 2005