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Mittwoch
13.05.2026

Marketing / PR

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Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Kommunikationsbranche angekommen. Doch viele PR-Leute ziehen Grenzen. 

Besonders wenn es juristisch heikel oder emotional sensibel wird, verzichten Kommunikationsverantwortliche regelmässig auf den Einsatz von KI, wie der aktuelle «PR-Trendmonitor» von news aktuell und P.E.R. Agency zeigt. 

Von den 302 befragten PR-Fachleuten aus der Schweiz und Deutschland lehnen 43 Prozent KI bei rechtlich relevanten Inhalten wie Compliance-Informationen oder Ad-hoc-Mitteilungen ab. 

Auch bei interner Kommunikation, wo Fingerspitzengefühl gefragt ist, verzichten 38 Prozent auf KI-Unterstützung.

Zurückhaltend zeigen sich Kommunikationsprofis zudem bei vollständig KI-generierten Videos und Audios. 38 Prozent setzen keine KI für Videoformate ein, 37 Prozent verzichten auf KI-generierte Audioinhalte wie Podcasts oder Sprecherstimmen. Bei Bildern liegt der Anteil bei 31 Prozent.

35 Prozent der Befragten nutzen zudem keine KI zur Beantwortung von Medienanfragen. Bei Krisenstatements und Krisenkommunikation verzichten 34 Prozent auf entsprechende Tools. 

Weniger Vorbehalte gibt es dagegen bei Themen-Pitches oder strategischen Kommunikationskonzepten.

Am geringsten ist die Zurückhaltung im Social-Media-Management. Nur 16 Prozent verzichten dort vollständig auf KI. 

Gleichzeitig geben 17 Prozent der Befragten an, grundsätzlich in allen Kommunikationsbereichen einen KI-Einsatz für denkbar zu halten.