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Freitag
09.07.2004

Der US-Tabakkonzern Philip Morris legt mit der Zahlung von 1,25 Mrd. Dollar den Streit mit der EU über Zigarettenschmuggel bei. Die aussergerichtliche Klärung war in monatelangen Verhandlungen erzielt worden. Das Geld soll über 12 Jahre fliessen, wie die Kommission am Freitag in Brüssel bekannt gab. Die EU-Kommission und zehn EU-Staaten hatten Philip Morris und seinem Konkurrenten R.J. Reynolds in mehreren Verfahren vor US-Gerichten die Beihilfe am Zigarettenschmuggel vorgeworfen. So sollen die Unternehmen versucht haben, Zölle zu vermeiden.

Der Präsident von Philip Morris International, Andre Calantzopoulos, sprach in einer Erklärung von «einem grossen Schritt gegen den gemeinsamen Feind Fälschung». Denn auch dem Hersteller von Marlboro, L&M und Chesterfield entgingen ebenso wie der EU Hunderte Millionen Euro durch gefälschte Zigaretten. Siehe auch EU und Philip Morris verhandeln im Schmuggelstreit