Orell Füssli hat im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz um 20 Millionen Franken auf 272,8 Millionen Franken gesteigert.
Gleichzeitig erwirtschaftete der Zürcher Konzern 23 Millionen Reingewinn, was einem Plus von 31 Prozent entspricht, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 32 Prozent auf 29,8 Millionen Franken zu, die entsprechende Marge stieg stärker als erwartet auf 10,9 Prozent.
Im Buchhandel konnte die Tochtergesellschaft Orell Füssli Thalia AG den Umsatz um 4 Millionen auf 128,3 Millionen Franken leicht anheben, das EBIT stieg um 1,2 Millionen auf 10,5 Millionen Franken.
«Insbesondere das digitale Geschäft mit eBooks und eReadern lag über den Erwartungen», kommentiert das Unternehmen das gute Ergebnis im insgesamt schwierigen Buchmarkt.
Im Verlagsgeschäft plant Orell Füssli eine Reorganisation nach der Übernahme des Verlags SKV. Alle vier Verlage, also hep, SKV, Orell Füssli Juristische Medien sowie Orell Füssli Kinderbücher, sollen «im ersten Halbjahr 2026 in einer neuen rechtlichen Einheit Orell Füssli Verlage AG zusammengefasst» werden, kündigte das Unternehmen an.
Die Marken bleiben aber erhalten, am Markt treten die Verlage auch weiterhin unabhängig auf.


