Die «Neue Zürcher Zeitung»-Gruppe und die Publigroupe («P») haben die zweite Etappe ihrer vereinbarten Aktientransaktion der NZZ-Tochter Freie Presse Holding AG (FPH) vollzogen. Demnach tritt die «P» ihre 60%-Beteiligung an der Zürcher Unterland Medien AG (vormals Akeret AG Druck und Verlag) sowie ihre Minderheitsbeteilung von 20% an der Zürichsee Presse AG an die FPH ab. Die FPH hält somit seit Donnerstag 100% an der Zürcher Unterland Medien AG, (Herausgeberin des «Zürcher Unterländers»), sowie 40% an der Zürichsee Presse AG, Herausgeberin der «Zürichsee Zeitung». Der Aktientransfer sei gemäss einer Vereinbarung vom 6. Juli 2004 über eine Intensivierung der Beziehungen der beiden Gruppen auf der Ebene Verlagsbeteiligungen sowie der Medienvermarktung durchgeführt worden, teilten die beiden Partner am Freitagmorgen mit.
Zudem hat die NZZ-Gruppe einen Aktienanteil der FPH von 11,2% an die PubliGroupe abgetreten. Damit hält PubliGroupe an der FPH eine Minderheitsbeteiligung von 22,2%. Die NZZ-Gruppe behält mit 77,8% die Mehrheit an der FPH. «Mit der Zusammenarbeit in der FPH wollen die beiden Gruppen einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung einer starken regionalen Presselandschaft in der deutschen Schweiz und zur Förderung der publizistischen Vielfalt leisten», heisst es im Communiqué.
Freitag
09.03.2007