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Dienstag
11.01.2005

Der finnische Elektronikkonzern Nokia muss heftige Abstriche bei Forschung und Entwicklung vornehmen und baut aus diesem Grund im laufenden Jahr vor allem in Deutschland und Finnland Arbeitsplätze ab. Betroffen sei zunächst nur die Multimediasparte, teilte der Weltmarktführer am Dienstag in Helsinki mit. Über das Ausmass des Abbaus soll erst entschieden werden, nachdem die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern abgeschlossen sind. Geplant sei der Abbau von weltweit «einigen wenigen hundert Jobs», sagte eine Sprecherin von Nokia Deutschland. Der Stellenabbau soll schrittweise im Verlauf dieses Jahrs erfolgen. Bereits im November hatte sich Nokia nach zwischenzeitlich starken Einbrüchen im Handy-Geschäft zum Ziel gesetzt, die Kosten für Forschung und Entwicklung durch Einsparungen bis Ende 2006 auf 9 bis 10% des Konzernumsatzes zu begrenzen.