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Dienstag
06.01.2026

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Ein Plus von 12,8 Millionen Gästen an den deutschen Messen...   (Bild: zVg / © auma.de)

Ein Plus von 12,8 Millionen Gästen an den deutschen Messen... (Bild: zVg / © auma.de)

Die deutsche Messewirtschaft erwirtschaftet 30 Milliarden Euro an «wirtschaftlichen Effekten» und sichert um die 280’000 Arbeitsplätze.

Das Messejahr 2026 beginnt am Mittwoch mit der europäischen Messe für Werbeartikel und Merchandising (PSI) in Düsseldorf.

Insgesamt sind in diesem Jahr 320 Messen auf den 70 Messeplätzen in Deutschland geplant. Besonders quirlig wird es in Stuttgart mit allein 25 Messen, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24 Messen.

Für 2025 zeichnen sich laut einer Hochrechnung des Branchenverbands AUMA steigende Zahlen ab: Auf den 304 veranstalteten Messen wurden demnach 190‘490 Aussteller gezählt, was einem leichten Plus von 0,7 Prozent entspricht. Die Standfläche stieg ebenfalls leicht an.

Deutlich stieg die Zahl der Besucherinnen und Besucher, nämlich um drei Prozent auf 12,8 Millionen.

Der Verband fordert von der Politik unter anderem eine einfachere Visa-Vergabe für internationale Gäste, Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sowie weniger bürokratische Vorgaben für Unternehmen.

Von der deutschen Messewirtschaft fliessen pro Jahr 5,4 Milliarden Euro an Steuereinnahmen in die Staatskasse.

Die Prognos-Studie wurde im Auftrag des Branchenverbands AUMA durchgeführt und basiert auf Befragungen von 33’700 Messebesucherinnen und -besuchern sowie 17’700 ausstellenden Unternehmen.